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Grundgedanken Mia Terra In industrialisierten Zonen gibt es nur wenig Orte und Räume für eigenständige Erfahrungen und nicht “pädagogisch kontrollierte“ Aktivitäten. Wohnstätten sind betreute Orte, doch ist es sinnvoll, das Bedürfnis der Bewohnerinnen nach Selbständigkeit und freier Betätigung anzuerkennen und dafür ausreichend Anlässe bereitzustellen.
Zur Gestaltung der Umwelt gehört u.a. die Architektur der Wohnstätte und die Anlage des Gartens. Die Natur und der Aufenthalt in ihr spricht vielfältig alle Sinne des Menschen an.
So ermöglichen es Materialien und eine Umgebung, die eine vielfältige sinnliche Wahrnehmung zulässt (zum Beispiel Geruch, Struktur, Oberfläche und Farbe von Holz, Sand, Erde, Stein und Kräuter...), die Entwicklung verschiedener Fähigkeiten und Befindlichkeiten, unter anderem:
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die Stärkung der Konzentrationsfähigkeit
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die Förderung der Lernfähigkeit
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Ruhe und Entspannung für Körper und Seele
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die Förderung der Belastbarkeit von Körper, Geist und Seele
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eine Steigerung des Sich-Wohlfühlens
Mit Hilfe von Körperbewegungen treten Menschen mit ihrer Umwelt in Kontakt, motorische und sensorische Erfahrungen sind von Anfang an eng miteinander verschränkt. Bewegung ist deshalb ein zentrales Element des Bildungsprozesses und Voraussetzung für die Entwicklung kognitiver, emotionaler, interaktiver, sozialer und sprachlicher Fähigkeiten.
Das Erleben der eigenen körperlichen Fähigkeiten und Geschicklichkeiten oder von Nähe und Distanz zu anderen, bietet die Möglichkeit, neben motorischen auch soziale Fertigkeiten zu erwerben und Grenzen bei sich selbst und bei anderen zu testen. Wohlbefinden regt hierbei die Kreativität in Bezug auf den eigenen Körper an und fördert die Bewegungslust.
Unsere geplanten Objekte und Projekte tragen all diesen Gedanken Rechnung in ihrer Art und Weise der Entstehung, welche die Teilnehmenden in den Prozess einbezieht und im späteren Gebrauch durch sie selbst. Unter Anleitung eines Gartengestalters und bildenden Künstlers werden die Bewohner und Bewohnerinnen ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend wirksam sein können. Somit erhöht sich die Identifikation mit dem eigenen Lebensraum.
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