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Kontaktstelle Jugendsucht- und Drogenberatung
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Experimentierfreude, Risikobereitschaft und zahlreiche Umbrüche können das Erwachsenwerden von jungen Menschen prägen. Der Gebrauch von Suchtmitteln und die damit verbundenen Konsequenzen können dabei eine Rolle spielen. In dieser Lebensphase bietet die Kontaktstelle Jugendsucht- und Drogenberatung im Bezug auf Alkohol- und Drogenkonsum, abhängig machenden Medikamenten, sowie Glücksspiel, auffällige Medien- und PC-Nutzung sowie bei Essstörungen Beratung, Begleitung, Unterstützung und Vermittlung in weiterführende Angebote an. Angehörigen, Bezugspersonen, Partnerinnen und Partnern von suchtkranken Personen bieten wir Raum und Zeit, ihre Belastungen und Befürchtungen mit uns zu besprechen und individuelle Lösungswege zu erarbeiten.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben eine fundierte und an aktuellen, anerkannten und wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtete Ausbildung im Bereich der Suchtkrankenhilfe. Wir ermöglichen Ihnen Beratung in einem geschützten Rahmen, vertraulich, kompetent, wertschätzend, konfessionsneutral und auf Wunsch anonym! Alle Angestellten der Beratungsstelle sind gesetzlich verpflichtet, verschwiegen mit Ihren Anliegen und Daten umzugehen. Grundsätzlich haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schweigepflicht nach § 203, Abs. 1, Ziff. 4 StGB und Zeugnisverweigerungsrecht nach § 53 StPO und sie können nur mit schriftlicher Einwilligung Auskunft an Dritte (Eltern, Anwalt, Richter, usw.) geben. Unsere Leistungen sind kostenfrei. Für einige ausgewählte Seminare verlangen wir eine Kostenbeteiligung.
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Unser Angebot beinhaltet:
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- Beratung und Begleitung von suchtgefährdeten und suchterkrankten jungen Menschen vor dem Hintergrund ihrer individuellen Lebenslagen
- eine auf Freiwilligkeit, Wertschätzung und Selbstverantwortung ausgelegte Arbeitsbeziehung, die Motivationsarbeit, Krisenintervention und Informationsweitergabe
- Diagnostik der Abhängigkeitserkrankung im Rahmen der Vorbereitung und Beantragung einer ambulanten oder stationären Entwöhnungsbehandlung
- Hilfestellung bei der Vermittlung in psychiatrische Regelbehandlung (Entgiftung) und oder andere begleitende und unterstützende Angebote
- weiterführende individuelle und standardisierte Angebote nach einer abgeschlossenen oder abgebrochenen Entwöhnungsbehandlung
- spezialisiertes Beratungsangebot bei Cannabiskonsum (realize it)
- zeitlich befristete, bedarfs- und zielgruppenorientierte Gruppenangebote, z.B. Angehörigengruppe, Nachsorgegruppe, Cleangruppe oder Informationsseminare auf die medizinisch-psychologische Untersuchung auf Grund des Führerscheinentzugs wegen Alkoholkonsum
- unterschiedlichste Weiterbildungen und Seminare
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Es gibt einen rollstuhlgerechten Zugang in die Beratungsstelle.
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| Kontaktinformationen |
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