Richtfest für den Neubau des Wichernhauses in Waldkirchen

Richtfest für den Neubau des Wichernhauses in Waldkirchen

Mit dem feierlichen Richtfest haben wir einen bedeutenden Meilenstein beim Neubau unseres Wichernhauses in Waldkirchen begangen. Das Gebäude steht – noch nicht vollendet, aber bereits sichtbar als Ort mit Zukunft und Hoffnung.

Verwurzelt in Geschichte und Auftrag

Seit 1852 ist dieser Ort eng mit dem Namen Johann Hinrich Wichern verbunden – einem der großen Wegbereiter der Diakonie und Gründer des Rauhes Haus in Hamburg. Sein unermüdlicher Einsatz für Menschen am Rand der Gesellschaft prägt die diakonische Arbeit bis heute – und damit auch das Selbstverständnis unseres Hauses.

Der Abschied vom bisherigen Wichernhaus ist vielen nicht leichtgefallen. Zu viele Erinnerungen, zu viel gelebter Alltag und gewachsene Gemeinschaft sind mit dem alten Gebäude verbunden. Doch der Neubau bedeutet keinen Bruch mit der Geschichte. Er ist vielmehr ihre bewusste Fortführung – unter neuen baulichen und konzeptionellen Voraussetzungen.

Ein Zuhause mit Würde und Verlässlichkeit

Im neuen Wichernhaus entsteht ein Zuhause für ältere Menschen mit Behinderung – ein Ort, der Sicherheit, Gemeinschaft und Lebensqualität bietet. Die Architektur folgt dabei einem klaren Gedanken: nicht zu beeindrucken, sondern zu tragen.

Hier sollen Menschen in Würde leben können – begleitet von verlässlichen Strukturen, qualifizierten Mitarbeitenden und einer Atmosphäre, die Geborgenheit vermittelt. Ein Haus, das auf Dauer angelegt ist. Über Jahre hinweg. Und, so Gott will, über Generationen.

Dank und Segen

Unser herzlicher Dank gilt allen Handwerkerinnen und Handwerkern, Planenden, Baupartnern und Unterstützenden, die mit ihrem Engagement und ihrer Fachkompetenz dazu beitragen, diesem Haus Gestalt zu geben. Ihr Einsatz macht sichtbar, was gemeinsames Handeln bewirken kann.

Zugleich bitten wir um Gottes Segen für dieses Haus und für alle, die hier leben, arbeiten und Verantwortung tragen werden.

„Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“
(Psalm 127)

Mit Zuversicht und Dankbarkeit blicken wir auf das, was wächst – Stein für Stein und im Vertrauen darauf, dass dieses Haus vielen Menschen Heimat und Halt sein wird.

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