Ambulante Suchthilfe und Suchtprävention

Corona-News

 

Wichtig! Die Ambulante Suchthilfe und Suchtprävention muss in allen Arbeitsbereichen ihre Ansprechzeiten und Erreichbarkeit einschränken, um Gesundheitsgefährdungen durch den sog. Corona-Virus für unsere Klientinnen und Klienten, Besucherinnen und Besucher und auch Mitarbeitende zu vermeiden.

Bitte kontaktieren Sie uns momentan  telefonisch oder per E-Mail, die Kontaktdaten finden Sie hier unter dem jeweiligen Bereich.

Menschen, die bereits mit uns in Kontakt stehen, können mit uns Termine für telefonische Beratungen verabreden. Einiges lässt sich sicher auch so besprechen, auch wenn persönliche Beratungsgespräche einen anderen Wert haben.

Wir freuen uns auf Sie, wenn die Pandemielage sich entspannt hat und wir uns wieder persönlich begegnen können. Kommen Sie gut durch diese Zeit!

PS: Wenn es Ihnen gesundheitlich schlecht geht, kontaktieren Sie den Notarzt!

 

 

 

Woche 2 mit Corona

Erleichtert stellen wir fest, dass am Montag dieser Woche viele der Mitarbeitenden gesund und munter starten konnten. Die große Aufgabe geht weiter: wie für suchtbelastete Menschen da sein, wenn man nicht mit ihnen im Beratungszimmer sitzen kann, sie nicht begleiten kann zum Jugendamt, keine Besucher*innen empfangen kann, die die Rauschbrillen ausleihen möchten. Zunächst wird die telefonische Ansprechzeit deutlich ausgeweitet. So lange das Team der Suchtberatung und der Jugendsucht- und Drogenberatung in der Lage ist, ist das gut machbar. Parallel dazu verabreden wir uns mit den Klient*innen zu Beratungsgesprächen übers Telefon. Das funktioniert sehr gut. Dabei halten wir uns voneinander so fern wie möglich, teilen uns die Zeiten so auf, dass nicht alle auf einmal hier sind.

In die JVA kommt gerade keiner rein. Das Team, welches regelmäßig die inhaftierten Frauen berät, in Therapie bringt und auf der sog. Motivationsstation mitarbeitet, hat mit der Anstaltsleiterin ein System verabredet, wie über den Postweg Prozesse weiterlaufen können. Eine weitere Lösung für nicht gekannte Probleme!

In der Regionalen Fachstelle für Suchtprävention und im Projekt VITAMINE ruckelt es. Lehrer*innen, Schüler*innen und andere pädagogisch Tätige sind natürlich im Moment nicht greifbar. Sie alle verfeinern gerade ihre digitalen Kenntnisse...ein guter Moment, genau das zu nutzen. Das Team bastelt an Flyern zur digitalen Verwendung, um mit viel Achtsamkeit auf sich selbst gut durch diese besondere Zeit zu kommen. In unserem familienorientierten Arbeitsbereich steht das Telefon gerade alles andere als still. Die Familien meistern das "Gemeinsam zu Hause" und brauchen gute Gespräche, um sich auf diesen neuen Alltag einzustellen. Die "alten" Themen bleiben ja aktuell. Das verlangt viel ab.

Keiner vermag im Moment beurteilen, wie wir das ab nächster Woche organisieren. Aber auch das ist ein Lerneffekt – annehmen , wie es ist und jeden Morgen neu entscheiden.

Bleiben Sie gesund!