Der Köder muss nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch.

Regionale Fachstelle für Suchtprävention

Der Köder muss nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch.

Das ist unsere Haltung ...

Hinweis: Diese Internetseite befindet sich aktuell noch im Aufbau! Wenn Sie Fragen zu den Angeboten der Regionalen Fachstelle haben, kontaktieren Sie uns gern per Telefon oder Mail!

Suchtmittelgebrauch – ob Alkoholkonsum, das Rauchen von Zigaretten, die Einnahme von abhängig machenden Tabletten, Konsum von Cannabis oder anderen illegalisierten Substanzen – ebenso wie Verhaltensweisen mit Abhängigkeitspotential - Glücksspiel, exzessive Medien- und PC-Nutzung, Essstörungen usw. - sind in unserer Gesellschaft alltäglich. Je nach Umfeld und aktueller Lage sind Suchtmittel und deren Gebrauch ein Tabu, andere hingegen toleriert oder gar Teil gesellschaftlicher Erwartungen.
In diesem Spannungsfeld arbeitet die Regionale Fachstelle für Suchtprävention.Wir bieten aktuelle Informationen, wir geben fachliches und methodisches Wissen weiter, um sich mit persönlichen Einstellungen, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, der Faszination Rausch und der eigenen Risikobereitschaft auseinanderzusetzen.  


Wir verstehen uns als Ansprechpartner, der …

(1) regionale Strukturen stärkt und unterstützt,
(2) Multiplikator*Innen in der Breite ausbildet und begleitet,#
(3) zielgruppenspezifisch arbeitet und Veränderungen anstößt,
(4) moderne, wirksame Arbeitsansätze nutzt und vermittelt sowie
(5) umfangreiches Erfahrungswissen und Kontakte besitzt    

Ansprechzeit: di 14.00 - 16.00 Uhr
                      do 09.00 - 11.00 Uhr

Ihre Ansprechpartner

Susann Bunzel / Annedore Haufschild / Katja Nitzsche

Regionale Fachstelle für Suchtprävention

Dresdner Straße 38b
09130 Chemnitz

Tel.: +49 371 6661917
Fax: +371 6661943

Email: fsp@stadtmission-chemnitz.de

 

Angebote der Regionalen Fachstelle

Weiterbildung für Erzieherinnne und Erzieher in Kindertagesstätten und Hort

Studien belegen, dass deutschlandweit ca. 2,7 Millionen Kinder unter 18 Jahren mit mindestens einem alkoholkranken Elternteil leben. Hinzu kommen etwa 40.000 – 60.000 Kinder mit drogenabhängigen Eltern. Im Freistaat Sachsen sind mehr als 140.000 Kinder betroffen. Die Zahlen von Kindern aus Familien mit stoffungebundenen Süchten oder Medikamentenabhängigkeit sind kaum bekannt.

Kinder aus diesen suchtbelasteten Familien gehören zur größten Risikogruppe, selbst abhängig zu werden oder Ängste, Depressionen und andere psychische Störungen auszubilden. Sie stellen daher eine der wichtigsten Zielgruppen der Suchtprävention dar.

Das zunehmende Bewusstsein für die Problematik von Kindern suchtkranker Eltern, die damit einhergehende Forderung nach Verbesserung der Versorgungssituation und die zugleich schwere Erreichbarkeit der Kinder und ihrer Familien, führen zu großen Verunsicherungen der Fachkräfte in diesem Bereich.

Das hier beschriebene Angebot richtet sich an Fachberater*Innen und Erzieher*Innen, die in ihrem Verantwortungsbereich mit Kindern aus betroffenen Familien in Berührung kommen.

Neben einer Sensibilisierung für diese Thematik will die Fortbildung Kenntnisse zu Suchterkrankungen und im Bereich der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung in suchtbelasteten Familien vermitteln, aber auch Interventionsmöglichkeiten in der Arbeit mit den Kindern und methodische Anregungen für die ErzieherInnen und PädagogInnen zur Verfügung stellen


Inhalt der Weiterbildung

• Theoretischer Einstieg
• Wie erkenne ich die Problematik?
• Wie gehe ich mit der Problematik um?
• Möglichkeiten und Grenzen der Einflussnahme
• Umgang mit den Eltern und den betroffenen Kindern
• Methodische Anregungen (u.a. Film „Alles total geheim“ K. Boie, S. Brix-Henker, LJS Niedersachsen)
• Elterngespräche... wenn es um Sucht geht (2-Tage-Schulung)
• Gespräche mit Kindern (2-Tage-Schulung)
• Regionale Hilfsangebote

Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren

Die Regionale Fachstelle für Suchtprävention bietet in Kooperation mit den  Leistungsangeboten der Ambulanten Suchthilfe und Suchtprävention differenzierte Informationsveranstaltungen zu suchtspezifischen Themen an. Das Bildungsangebot umfasst 3 Seminare, die nicht grundlegend aufeinander aufbauen. Dennoch empfehlen wir als Einstieg am Basisseminar Sucht teilzunehmen.

Basisseminar Sucht: Entstehung einer Abhängigkeit, Suchtformen, suchtförderndes Verhalten, Abhängigkeit und Familie, Besonderheiten im Jugendalter

Basisseminar Suchtprävention: Verschiedene Präventionsansätze und Präventionsarten, Strukturelle Präventionsmöglichkeiten, Präventionsangebote in Chemnitz und Umgebung

Basisseminar Hilfesystem: Begriffe, Aufgaben, Struktur, Zuständigkeiten und Besonderheiten des lokalen Suchthilfesystems

Erwerbstätige Personen verbringen viel Zeit am Arbeitsplatz. Somit nimmt die Arbeitswelt einen bedeutenden Stellenwert in der aktuellen Lebenssituation vieler Menschen ein. Wettbewerb, Verdrängung, Erfolgsorientierung, neue Technologien oder die Forderung nach mehr Flexibilität sind Beispiele für betriebliche Belastungen, die zu Sucht führen bzw. wesentlich zur Suchtentstehung beitragen können. Die Reduktion von Krankheitstagen und Versicherungskosten, eine höhere Betriebssicherheit durch weniger Arbeitsunfälle, aber vor allem Gesundheit und Wohlbefinden und somit eine höhere Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Miaterbeiter sollten für ein Unternehmen Gründe genug sein, Maßnahmen zur betrieblichen Suchtprävention zu ergreifen. Für die Beschäftigten sollte Suchtprävention im Betrieb auf lange Sicht vor allem zu einem gewissenhaften Umgang mit der eigenen Gesundheit führen.

 

mögliche Schwerpunktthemen:

  • thematische Sensibilisierung von Fachkräfte
  • Umgang mit Suchtgefährdeten/ Suchtkranken MitarbeiterInnen
  • Workshop Gesprächsführung
  • Aufklärung über arbeitsrechtliche Maßnahmen
  • Methodisch aufbereitete Informationen zu den Themenkomplexen: Entstehung einer Abhängigkeit, Suchtformen, suchtförderndes Verhalten, Abhängigkeit und Familie, Besonderheiten im Jugendalter
  • Vorstellen und Diskutieren verschiedener Präventionsansätze und Präventionsarten, struktureller Präventionsmöglichkeiten, von Präventionsangeboten in Chemnitz und Umgebung
  • Informationen zu bestehenden Hilfsmöglichkeiten, Zielgruppen und spezifischen Hilfeformen, Finanzierung, ergänzenden Hilfen, Schwierigkeiten mit dem Zugang zum Hilfesystem

Zielgruppen: Entscheidungsträger und Schlüsselkräfte in Unternehmen (Unternehmensleitung, Personalverantwortliche, Personalvertreter, Sicherheitsfachkräfte), Ausbilder 

Suchtpräventives Veranstaltungsangebote und Projekte für Schulen

Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, um ihre Gesundheits- und Lebenskompetenzen frühzeitig und kontinuierlich zu stärken. Dabei setzt es auf die Zusammenarbeit von Lehrkräften und externen Klasse2000-Gesundheitsförderern.
Klasse2000 fördert die positive Einstellung der Kinder zur Gesundheit und vermittelt Wissen über den Körper. Ebenso wichtige Bausteine von Klasse2000 sind die Bereiche Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung, aber auch der Umgang mit Gefühlen und Stress sowie Strategien zur Problem- und Konfliktlösung. Dieses Projekt unterstützt die Kinder dabei, ihr Leben ohne Suchtmittel, Gewalt und gesundheitsschädigendes Verhalten zu meistern.

Kinder brauchen Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben. Vor diesem Hintergrund verfolgt Klasse2000 folgende Ziele:

  • Kinder kennen ihren Körper und entwickeln eine positive Einstellung zur Gesundheit.
  • Kinder kennen die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung und haben Freude an einem aktiven Leben.
  • Kinder entwickeln persönliche und soziale Kompetenzen.
  • Kinder lernen den kritischen Umgang mit Tabak, Alkohol und den Versprechen der Werbung.
  • Das Umfeld der Kinder - Eltern, Schule, Klasse2000-Paten - unterstützt sie beim gesunden Aufwachsen.

Zielgruppe: Pädagogisches Fachpersonal (GrundschullehrerInnen) und SchülerInnen

Dauer: Das Projekt beginnt im 2. Halbjahr der ersten Klasse und endet in der 4. Klasse.

Veranstaltungsort: Klassenzimmer

Teilnehmerzahl: 1 Klasse

Kosten:  Klasse2000 wird über Spenden finanziert, meist in Form von Patenschaften für einzelne Schulklassen. Die Patenschaft beträgt ab dem Schuljahr 2015/'16 220,-€. Diese kann von der Steuer abgesetzt werden.

Der BZgA-KlarSicht-Koffer vermittelt Jugendlichen ab 12 Jahren und jungen Erwachsenen interaktiv Informationen zu den Suchtstoffen Alkohol und Tabak und gibt ihnen Entscheidungsgrundlagen und -hilfen, um ihr Genuss- und Konsumverhalten gesundheitsförderlich zu gestalten.

Diesen Parcours gibt es seit 2012 als Koffer-Variante zum individuellen Einsatz. Bei Rollenspielen, Quiz und Diskussionen können sich die Teilnehmenden mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen einbringen.An mehreren Stationen ist Teamarbeit gefragt, so dass alle ihre unterschiedlichen Kompetenzen einbringen und voneinander lernen können.

Der Parcours besteht aus 6 Stationen. Die Verweildauer pro Station beträgt 15 Minuten, danach erfolgt der Wechsel zur nächsten Station. Ein Gesamtdurchlauf für ca. 30 TeilnehmerInnen dauert 90 Minuten.
Der KlarSicht-Parcors als Koffervariante ist geeignet zum Einsatz in großen Klassenzimmern. Vor Ort brauchen sie an jeder Station eine Person zur Mitarbeit.

 
Ziele des KlarSicht-Parcours:

  • Informationen zu den relevanten Aspekten des Alkohol- und Tabakkonsums altersangemessen und verständlich vermitteln
  • zur Reflexion des eigenen Konsumverhaltens motivieren
  • einen eigenständigen und verantwortungsvollen Umgang mit legalen Suchtmitteln fördern
  • Nichtkonsumenten in ihrer Haltung bestärken
  • Genuss- und Konsumverhalten bewusst machen
  • soziale und rechtliche Folgen des Tabak- und Alkoholkonsums reflektieren
  • Entscheidungshilfen für gesundheitsförderliches Verhalten anbieten
  • über Wirkungen und Suchtpotenziale aufklären
  • für Schutzmechanismen sensibilisieren

 

Ausleihbedingungen
Sie können den KlarSicht-Koffer in der Regionalen Fachstelle für Suchtprävention Chemnitz ausleihen.
Die Ausleihe ist kostenfrei. Es wird eine Kaution von 50 € erhoben. 

 

Die Stationen

1. Checkpoint - Du bist gefragt
Gar nicht so einfach, gleich zu Beginn klar zu sehen und sich für eine Antwort zu entscheiden. Zum Beispiel, ob es zum Erwachsensein dazugehört, Alkohol zu trinken und zu rauchen – ja, nein, vielleicht.
Am Ende des Parcours noch mal prüfen: den Durchblick gehabt? Wie viele  entscheiden jetzt anders?(Quelle: Flyer KlarSicht-Koffer BZgA 2012)


2. Tabak - nichts vernebeln
Wer hier zur Zigarette greift, dem raucht zwar der Kopf, aber das schadet garantiert nicht der Gesundheit. Um zu punkten, müssen gemeinsam Fragen beantwortet werden. Abgucken und mit anderen sprechen ist ausdrücklich erlaubt.
Die Jugendlichen setzen sich an der Tabak-Station auf vielfältige Weise mit dem Thema Rauchen auseinander. Grundsätzlich sollen sie im Nichtrauchen bestärkt werden bzw. zum Rauchstopp motiviert werden.
Je nach Interessenslage der Gruppen geschieht dies über unterschiedliche Ansätze. Die Texte auf den Info-Tafeln bieten dazu Diskussionsanstöße, Informationen und Argumentationshilfen. (Quelle: Flyer KlarSicht-Koffer BZgA 2012)

 

3. KlarSicht - mach Dir ein Bild
Zeichnungen aus der Werbung sind Blickfang an der KlarSicht-Werbung-Station. Die Aufgabe scheint zunächst ganz einfach:
Die Gruppe entwickelt eine eigene Werbestrategie zu einem Tabakoder Alkoholprodukt. Was zeichnet das neue Produkt aus? Wie lautet der Name, welche Farbe oder welchen Geschmack hat das Produkt? Was ist drin? Die Teilnehmenden stellen nach einer kurzen kreativen Phase ihr Produkt vor und sammeln Begriffe, die sie als Werbebotschaft mit dem Produkt verbinden wollen.
Im Anschluss werden der Wahrheitsgehalt und die Glaubwürdigkeit der Werbesequenz überprüft. Anschließend überlegen die Jugendlichen, wie man auch ohne Tabak oder Alkohol die erwünschten Ziele und Effekte erreichen kann.(Quelle: Flyer KlarSicht-Koffer BZgA 2012)

 

4. Alkohol - alles im blauen Bereich
An dieser Bar wird ausschließlich der Wissensdurst gestillt. Falls Nachdenken und ein klarer Kopf allein nicht helfen, können trotzdem Punkte gesammelt werden.
Info-Tafeln helfen bei der Lösung.
Dabei geht es nicht nur um Faktenwissen, sondern auch um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten und — wenn nötig — um Einstellungs- und Verhaltensänderungen.(Quelle: Flyer KlarSicht-Koffer BZgA 2012)

 

5. Rauschbrillen - voll daneben
Wer zu viel Alkohol getrunken hat, kann oft seine Bewegungen nicht mehr richtig koordinieren.
Wie schwierig schon die einfachsten Alltagshandlungen sein können, wenn man zu viel Alkohol getrunken hat, lässt sich an dieser Station eindrucksvoll erfahren.
Es ist gar nicht so einfach, mit einer Rauschbrille, die 0,8 bis 1,5 Promille simuliert, einen Hindernis-Parcours zu meistern. (Quelle: Flyer KlarSicht-Koffer BZgA 2012)

 

6. Talkshow - du bist gefragt
In dieser Talkshow entwickeln die Jugendlichen eine fiktive Geschichte und diskutieren den weiteren Verlauf.
Ein Mädchen oder ein Junge steckt durch Rauchen oder Alkoholtrinken in der Klemme.
Egal, ob man so etwas schon selbst erlebt hat oder nicht: Gemeinsam soll nach geeigneten Lösungen gesucht werden.

Lebenskünstler ist ein Stationsspiel zur Lebenskompetenzförderung, bei dem spielerisch und interaktiv soziale, emotionale und kognitive Fähigkeiten trainiert werden. Es wurde von der Fachstelle für Suchtprävention im DB Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Schülermultiplikatorenprojekt Free Your Mind entwickelt.

Themenschwerpunkte der interaktiven Spiel- und Diskussionsrunden sind Selbsteinschätzung, persönliche Wertvorstellungen, Verhalten in risikoreichen Situationen, Stressbewältigung und die Förderung der Kreativität. Das Spiel regt zum Nachdenken an und stärkt den Teamgeist der Klasse.

LEBENSKÜNSTLER ist für die Umsetzung an Schulen in den Klassenstufen 5-7 konzipiert und nimmt etwa 90 Minuten ein. Die vier Ateliers sollten von jeweils 4 Pädagogen oder 4 Schülern aus höheren Klassenstufen begleitet werden.

In der Regionalen Fachstelle für Suchtprävention Chemnitz finden nun Schulungen zu diesem Spiel statt. Der nächste Termin ist in Planung und wir zeitnah bekannt gegeben.

Des Weiteren kann das Spiel in der Fachstelle ausgeliehen werden. Die Kaution hierfür beträgt 50,00 €. Da einige Materialien vor jeder Ausleihe ersetzt werden müssen, wird pro teilnehmendem Schüler eine Ausleihgebühr von 1,00 € erhoben.
 

Lebenskünstler in Aktion

Es gibt immer mehr Lebenskünstler unter uns!
Wir freuen uns, dass so großes Interesse an diesem Suchtpräventionsspiel besteht! Regelmäßig ziehen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter mit diesem "Koffer to go" eine Woche von Schule zu Schule und lassen viele Schülerinnen und Schüler zu Lebenskünstler werden.!

Kurzbeschreibung:

MOVE versteht sowohl das Konsumverhalten von Suchtmitteln, als auch dessen Veränderung als einen dynamischen Prozess, der in verschiedene Stadien eingeteilt werden kann (Stadien der Verhaltensänderung nach Prochaska und Di-Clemente).

MOVE will diesen Prozess genauer beobachten und die jeweiligen Interventionen darauf abstimmen. Ein zentrales Stichwort ist Motivation. Den theoretischen Hintergrund bilden die Prinzipien der motivierenden Gesprächsführung von Miller und Rollnick.

MOVE will dazu beitragen, die Kommunikation über Konsumverhalten zwischen Kontaktpersonen und Jugendlichen zu verbessern und eine professionelle Gesprächshaltung zu stärken.

 

Zielgruppen:

Mitarbeiter

... in Schulen,
... in der Ausbildung,
... in der außerschulischen Jugendarbeit,
... in den Einrichtungen der Jugendhilfe,
... in der medizinischen Grundversorgung,
... in Sportvereinen,
... im Eventbereich,
... im Jobcenter,
... in der Schulsozialarbeit
 

Projektinhalte sind

... Vermittlung von Grundlagen zur Gesprächsführung
... Theoretische Grundlagen zur motivierenden Kurzintervention
... Hintergrundwissen zu Sucht und zu rechtlichen Grundlagen
... Reflexion der eigenen Haltung
... Alltagsintegration & Praxisbeispiele

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Website.

Dauer der Veranstaltung: 
Die Fortbildung besteht aus 12 Einheiten à 1,5 Stunden und kann über 3 zusammenhängende Tage oder an 3 einzelnen Tagen in einem kurzem Gesamtzeitraum angeboten werden.
Uhrzeit: jeweils 9.00 bis 16.30 Uhr

Veranstaltungsort: in den Räumen der RFSP oder in einem von Ihnen zur Verfügung gestellten Raum

Teilnehmerbeschränkung: maximal 14 Teilnehmer 

Kosten: 175,-€ pro Teilnehmer ohne Verpflegung
NEU!! Studierende (Vorlage aktuelle Immatrikulationsbescheinigung) bezahlen 135,-€
Der Betrag wird nach Erhalt der Anmeldebestätigung fällig.

Was ist Kita-MOVE? 

Gespräche mit Eltern sind nicht immer einfach, gerade wenn es um persönliche Themen wie Erziehung und Gesundheit geht. Erzieher*innen, die mit Müttern und Vätern ins Gespräch kommen, berichten, dass es nach schwierigen Gesprächssituationen auf beiden Seiten immer wieder zu Ratlosigkeit und Frustration kommt.

Kita-MOVE ist ein dreitägiges Fortbildungsangebot im Bereich der motivierenden Gesprächsführung und unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, Eltern frühzeitig zu erreichen und bei problematischem oder unsicherem Verhalten den Austausch zu fördern. Die Ausbildung gestaltet sich praxisnah. Der praktische Übungsanteil steht dabei im Vordergrund und wird von der Vermittlung theoretischer Kenntnisse zu den jeweiligen Themenbereichen ergänzt.

 

Seminarinhalte:

  • Einführung in Grundlagen motivierender Gesprächsführung
  • Übungen zur Gestaltung schwieriger Gesprächssituationen
  • Hilfen zum Einstieg ins Gespräch und zur Formulierung nächster Schritt
  • Perspektiven für eine vertiefende und entlastende Kooperation mit Beratungsstellen und Ämtern
  • Einschätzung von Kindeswohlgefährdung  

Ziele:

  • Fachkräfte bei der Stärkung der Eltern in ihrem Erziehungsverhalten zu unterstützen
  • Fachkräfte zu ermutigen, Alltagssituationen und Gesprächsanlässe gelassen und kompetent zu nutzen
  • bisher schwer erreichbare Eltern anzusprechen
  • mit kurzen Interventionen einen motivierenden Dialog über Erziehungs- und Präventionsfragen einzuleiten

Dauer der Veranstaltung: dreitägiges Fortbildungsangebot, jeweils 9.00 bis 16.30 Uhr

Veranstaltungsort: Regionale Fachstelle für Suchtprävention in Chemnitz

Ansprechpersonen: Katja Nitzsche und Annedore Haufschild

Teilnehmerbeschränkung: mindestens 8 / maximal 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Kosten: 165,-€ pro Teilnehmer ohne Verpflegung

Das Führen eines Fahrzeuges unter Alkohol- oder Drogeneinfluss kann zum Verlust des Führerscheins führen und eine medizinisch- psychologische Untersuchung nach sich ziehen. Die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle der Stadtmission Chemnitz e.V. bietet zu diesem Thema Informationsseminare an. Neben rechtlichen und suchttheoretischen Grundlagen, werden Denkanstöße bezüglich des eigenen Delikts im Zusammenhang mit dem eigenen Konsumverhalten gegeben. Ziel des Angebotes ist es, sich in 4 Gruppenterminen á 90 Minuten gemeinsam über diese Themen auszutauschen und im Vorfeld des Gutachtentermins in einem Einzelgespräch noch etwaige Fragestellungen individuell zu bearbeiten.

Die Seminare werden durch die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle der Stadtmission Chemnitz durchgeführt und die Kosten betragen 150,-€.
Die aktuellen Termine finden Sie hier.

Kontakt über:
Suchtberatungs- und Behandlungsstelle
Stadtmission Chemnitz e.V.
Dresdner Straße 38 B
09130 Chemnitz
Telefon: +49 371/ 6661945
Mail: sucht@stadtmission-chemnitz.de

Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren

Mit der Ausbildung von PEERaten wendet sich die Fachstelle an SchülerInnen, die auf dem Gebiet Sucht und Suchtprävention gern ihr Wissen erweitern wollen und dieses Wissen in ihren sozialen Lebensräumen multiplizieren möchten. Neben der persönlichen Auseinandersetzung mit den Themen Sucht und Abhängigkeit ist es Ziel, kleine Aktionen oder Projekte selbst zu entwickeln und durchzuführen. Dabei können sowohl schulische als auch außerschulische Veranstaltungen geplant werden. Grundlage dafür sind die Interessenlagen und die Kreativität jedes einzelnen Schülers. Die Seminargestaltung findet auf der Grundlage eines aktuellen Präventionsverständnisses statt, welches den Einsatz erlebnisorientierter Methoden beinhaltet.

Projektinhalte:
Die Jugendlichen nehmen an einer zehnteiligen Seminarreihe zu je 3 h teil. Die Seminare finden in vierwöchentlichen Abständen innerhalb der Schulzeit statt. Des Weiteren erfolgt nach etwa einem halben Jahr ein Nachtreffen. Für die Ausbildung werden die SchülerInnen vom Unterricht freigestellt. Auf Grund der Schulferien umfasst der zeitliche Rahmen ca. ein Schuljahr.

Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung sind Basiswissen zu Sucht/Abhängigkeit, die Funktionalität des Konsums, Risiko- und Schutzfaktoren, Suchthilfesystem, rechtliche Grundlagen, Selbstkompetenztraining, Selbstreflexion sowie Kommunikationstraining.

 

Zielgruppe: SchülerInnen der 8. Klasse

Seminardauer: 10-mal á 3 Stunden, plus 1 Nachtreffen

Teilnehmerbeschränkung: min. 8 / max. 12 Teilnehmer

Kosten: Kostenfrei, wenn Förderung über den Landkreis vereinbart ist.

Sonstiges: Die Weitergabe und Vermittlung des Angebotes an Projekte vor Ort ist möglich.

Weiterbildung für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter

„Studien belegen, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen Lebensbedingungen, Gesundheit und Bildungserfolg besteht. Sie zeigen auch, dass Gesundheitsförderung und Prävention insbesondere dann eine nachhaltige Wirkung erfahren, wenn sie bei den konkreten Lebenswelten der Menschen ansetzen.“
(Empfehlungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule, Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.11.2012)

Im Kontext Schule gibt es neben dem normalen Schulalltag immer wieder Themen, mit denen Schulleitung und Lehrkräfte konfrontiert werden und welche Unsicherheiten auslösen. Spannungen oder besondere Härte unter Schülern, Ausgrenzung und der Konsum von Suchtmitteln sind Sachverhalte, die jede Schule betreffen und bei denen Lehrkräfte sich einen klaren Fahrplan wünschen.

Ein Schulischer Präventionsplan unterstützt bei diesen unterschiedlichen Fragestellungen und schafft somit einen klaren und transparenten Fahrplan für präventive Veranstaltungen sowie einen Handlungsleitfaden für den akuten Fall.

Neben der Förderung gesunder Lern- und Lehrbedingungen, welche die Basis guter Präventionsarbeit sind, sieht der der Plan die Erfassung der Ist-Situation und Bedarfe zielgruppenorientierter Präventionsprojekte vor. Dabei spielen nicht nur Veranstaltungen für Schüler eine Rolle, sondern auch Weiterbildungen für Lehrkräfte sowie Elternabende. Ziel ist es, dass alle Akteure im System Schule zum Thema Prävention informiert sind und bekannt ist, welches Thema in welcher Klassenstufe behandelt wird.

Einem konkreten Vorfall, sei es durch Suchtmittelkonsum oder Gewalt an der Schule, kann durch klare Handlungsleitlinien und eine gestufte Interventionskette mit mehr Sicherheit entgegen getreten werden. Darin ist eindeutig definiert, wer bei welchem Anlass informiert werden muss und welche nächsten Schritte eingeleitet werden sollten. In Bezug auf den Schüler bietet der Stufenplan neben Sanktionen vor allem die Möglichkeit pädagogischer Maßnahmen, welche die Entwicklung einer Veränderungsmotivation unterstützen können. 

Zusammenfassend ist der Schulische Präventionsplan ein Instrument um Handlungswissen, Sicherheit und Transparenz im Umgang mit diesen Themen zu schaffen. Zwischenmenschliche Beziehungen und eine achtsame Atmosphäre an der Schule erhalten Gewicht.

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Basisseminar Sucht & Suchtprävention
  • gemeinsame Entwicklung und Überarbeitung eines Schulischen Präventionsplanes
  • Vermittlung des Präventionsplanes an alle Akteure in der Schule

Die schulinterne Fortbildung kann Ihren individuellen Wünschen entsprechend angepasst und mit Projekten der Regionalen Fachstelle für die Schülerinnen und Schüler kombiniert werden.

Zielgruppe: Lehrkräfte in allen Fachbereichen, Schulleitung, Beratungs- und Vertrauenslehrkräfte sowie SchulsozialarbeiterInnen

Veranstaltungsort: In den Räumen der Schule. Notwendig sind Gruppenarbeitsräume und Voraussetzungen für Präsentationen

Kosten: Kostenfrei, wenn Förderung über den Landkreis vereinbart ist.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um Inhalte und den zeitlichen Rahmen zu besprechen. Danke

Suchtpräventives Veranstaltungsangebot und Projekt für Schulen und Berufsschulen

Projekttage bieten wir sowohl Schulen als auch Berufsschulen an. Dabei handelt es sich um ein individuelles Angebot, welches sich auf die Bedürfnisse der Veranstalter bzw. Projekte vor Ort einlässt. Hauptschwerpunkte sind die Sensibilierung im Umgang mit Suchtmitteln und die Reflexion des eigenen Konsumverhaltens. Des Weiteren arbeiten wir in diesem Bereich immer zielgruppenspezifisch und anlassbezogen.
Neben diesem Projekttagen empfehlen wir aus fachlicher Sicht eine Beschäftigung mit allen Zielgruppen vor Ort, da hierbei die Wirksamkeit erhöht wird. Möglichkeiten hierfür sind Weiterbildungen für Lehrkräfte, Elternabende oder strukturgestaltende Maßnahmen.
 

Mögliche Inhalte:  
Der Ablauf des Projekttags ist abhängig von Interessenlage der Zielgruppe, bzw. der Altersstruktur. Wir bieten Basiswissen zu Sucht/Abhängigkeit, die Funktionalität des Konsums, Risiko- und Schutzfaktoren, Suchthilfesystem, rechtliche Grundlagen, Selbstkompetenztraining und offene Diskussionsrunden. Je nach Zeitrahmen kann so ein individuelles Angebot erstellt werden.
 

Zielgruppe: Jugendliche in Schulen und Berufsschulen

Projektdauer: in Absprache; min. 2h bis max. 4h

Veranstaltungsort: Nach Vereinbarung in 1-2 von Ihnen zur Verfügung gestellten Räumen

Teilnehmerbeschränkung: 12 bis max. 14; bei einer ganzen Klasse erfolgt eine Teilung der Gruppe

Kosten: Kostenfrei, wenn Förderung über den Landkreis vereinbart ist.

Sonstiges: Eine Kooperation mit den örtlichen Suchtberatungsstellen wird angestrebt und empfohlen.

Materialien und Methoden

Ausleihbare Materialien

Das Spiel eignet sich als pädagogisches Material im Rahmen einer suchtpräventiven Veranstaltung.

argument ermöglicht eine thematische Auseinandersetzung mit legalen und illegalen Suchtmitteln sowie Verhaltenssüchten. Es geht darum, ein Ereignis aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und sich in einer Gesprächsrunde kritisch damit auseinanderzusetzen. argument bietet Spielerinnen und Spielern hierfür eine Vielzahl verschiedener Rollen sowie Ereignisse, welche eine Entscheidungsfrage beinhalten.

In der jeweiligen Rolle Argumente zu finden, fördert die Empathiefähigkeit der Spielerinnen und Spieler, öffnet den Blick für andere Perspektiven und trägt nicht zuletzt dazu bei, Klischees zu hinterfragen und abzubauen.

Geeignet für 5 – 15 Spielerinnen und Spieler mit einer Spielzeit von 10 – 30 Minuten.
Sie möchten das pädagogische Spiel käuflich erwerben? Senden Sie eine E-Mail an vitamine@stadtmission-chemnitz.de und wir erfassen Ihr Interesse für die Planung einer Neuauflage.

Rauschbrillen simulieren sehr anschaulich die Wirkung von Alkohol bzw. Drogen und können vielfältig eingesetzt werden.
In unserem Sortiment befinden sich:


► Alkoholbrille 0,8‰
► Alkoholbrille 1,3‰
► Alkoholbrille mit Dämmerungseffekt 1,3-1,5‰
► Drogenbrille
► Restalkoholbrille


Zusätzlich zu den Brillen können wir Ihnen Material für einen kleinen Parcour sowie Auswertungsfragen zur Verfügung stellen. Bei Bedarf gibt es hierfür auch eine kurze Einführung.


Des Weiteren empfehlen wir die Anwendung nur bei konsumerfahrenen Jugendlichen (ab 14 Jahren), da sonst der Transfer des Erlebten in die eigene Lebenswelt nicht gelingt.


Bitte beachten Sie, dass die Brillen nur maximal eine Woche ausgeliehen werden können. Die Ausleihe ist kostenfrei, allerdings erlauben wir uns bei Beschädigung die Hälfte der Neuanschaffungskosten in Rechnung zu stellen.

Der KlarSicht-Koffer der BZgA ist die tragbare Variante des KlarSicht-Parcours zur Prävention von Alkohol und Tabak. An verschiedenen Stationen kann mit den SchülerInnen über die Thematik diskutiert werden.

Für die Ausleihe dieses Koffers wird eine Kaution von 50,00€ erhoben, die Sie danach zurückerhalten.
Des Weiteren bieten die Fachstellen für Suchtprävention in Sachsen jährlich eine Schulung zur Handhabung an. Wir empfehlen Ihnen diese vor der ersten Nutzung des Koffers zu besuchen. Aktuelle Termine finden Sie in den Weiterbildungsangeboten der Fachstellen

Die Regionale Fachstelle für Suchtprävention in Chemnitz bietet zwei selbst produzierte Filme zum Verleih an. Diese beinhalten auch ein Manual, in dem verschiedene Methoden zur Bearbeitung des Gesehenen aufgelistet sind. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik "Filme".

Ziel des Koffers ist es, Kinder dabei zu unterstützen, ihre Gefühle bewusster zu spüren, deutlicher zu (er)kennen, sie zu benennen und zu differenzieren, sowohl bei sich als auch bei anderen.
Geeignet ist diese Methode für den Kindergartenbereich, die ersten Jahre der Grundschule, Spielgruppen, sozialpädagogische Einrichtungen sowie für Kinder, die derzeit mit „schwierigen“ Gefühlen konfrontiert werden, bspw. im Krankenhaus oder einer Kindertherapie, bzw. –psychiatrie.

... ist ein Stationsspiel zur Lebenskompetenzförderung, bei dem spielerisch und interaktiv soziale, emotionale und kognitive Fähigkeiten trainiert werden.
Themenschwerpunkte der interaktiven Spiel- und Diskussionsrunden sind Selbsteinschätzung, persönliche Wertvorstellungen, Verhalten in risikoreichen Situationen, Stressbewältigung und die Förderung der Kreativität. Das Spiel regt zum Nachdenken an und stärkt den Teamgeist der Klasse.


LEBENSKÜNSTLER ist für die Umsetzung an Schulen in den Klassenstufen 5-7 konzipiert und nimmt etwa 90 Minuten ein. Die vier Ateliers sollten von jeweils 4 Pädagogen oder 4 Schülern aus höheren Klassenstufen begleitet werden.

Die Ausleihkaution beträgt 50,00 € und pro teilnehmendem Schüler wird eine Ausleihgebühr von 1,00 € erhoben.

Das Quiz HD² fördert interaktive Auseinandersetzung, Handlungskompetenz sowie Meinungsbildung und vermittelt Wissen und Hintergrundinformationen rund um das Thema Sucht und Drogen.

Enthalten sind Quizkarten zu den Themen:
► Alkohol
► Tabak
► Weitere Suchtmittel
► Verhaltenssüchte
► Recht
► Lebenskompetenzen

Die unterschiedlichen Rubriken ermöglichen, auf verschiedene Altersgruppen und Lebenswelten einzugehen. So sind Lebenskompetenzkarten vor allem für Kinder geeignet.

Gern können Sie das Quiz in unserer Fachstelle ausprobieren, bzw. ausleihen.

Filme und Radio

Linda und ihr großer Bruder Kris haben eigentlich ein gutes Geschwisterverhältnis und sogar einen gemeinsamen Freundeskreis. Als die Streitigkeiten der Eltern immer mehr zunehmen, erleidet die Beziehung der beiden Geschwister kleine Brüche. Kris flüchtet sich in virtuelle Welten und Linda fühlt sich hilflos und allein gelassen. Eskaliert die Situation oder raufen sich die Geschwister wieder zusammen?

"overloaded" enstand in Kooperation mit dem Jugendamt Zwickau und der SAEK Zwickau und thematisiert exzessiven Medienkonsum, riskanten Alkoholkonsum, Lebenseinstellungen und den Umgang mit Krisen und Konflikten.

Der Film kann in der Fachstelle erworben oder entliehen werden. Das dazugehörige Booklet bietet Methoden zur Ausgestaltung von suchtpräventiven Veranstaltungen mit Jugendlichen sowie Tipps zum PC-Gebrauch und Alkoholkonsum

In dem Film "anders als bei anderen" werden unterschiedliche Facetten des Themas Kinder aus suchtbelasteten Familien beleuchtet. Neben wissenschaftlichen Hintergrundinformationen und Erfahrungen aus der Praxis verschiedener Fachkräfte, schildert eine Familie auf beeindruckende Weise ihre persönlichen Erlebnisse.

Ziel ist es, einen Einstieg für die weitere Auseinandersetzung mit der Thematik zu schaffen. Weiterbildungen wie "Alles total geheim" bieten hierfür eine Möglichkeit der Vertiefung des Themas. Der Film kann in der Fachstelle kostenfrei ausgeliehen werden.

Was passiert eigentlich im Gehirn, wenn Crystal Meth konsumiert wird? Welche kurzfristigen Effekte und Langzeitfolgen erleben User? Im Gegensatz zu vielen Beiträgen in Internet und Fernsehen möchte der youtube Clip der Regionalen Fachstelle für Suchtprävention diese Fragen „witzig, neutral und ohne Schockbilder“ beantworten. Der Chemnitzer Künstler und Designer Robert Reinhold schuf einen Animationsfilm, der das Gehirn als industrielle Produktionsstrecke inszeniert und überraschend wertfrei erscheint. Der Film ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Fachleuten und Künstler und wurde vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz gefördert.

Am Dienstag, den 14.07.2015, 20 Uhr, sendete Radio t auf UKW 102,7 MHz den halbstündigen Beitrag tiefenrausch. Zwei junge Männer aus Chemnitz sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen zu den Themen Konsum, Computerspiele und Drogen. Dazu spielen sie Musiktitel ein, die für ihren Lebensweg eine wichtige Bedeutung haben.

Das Radioprojekt entstand in Kooperation von Radio t, dem Don Bosco Haus in Chemnitz und der Regionalen Fachstelle für Suchtprävention der Stadtmission Chemnitz e.V.

Ziel war es, mit statt über junge Menschen zu sprechen – gerade da Sucht und Drogen verstärkt in den Medien thematisiert werden, Jugendliche mit ihren Erfahrungen sich dabei aber selten wiederfinden. Gleichzeitig gibt das Projekt jungen Menschen die Möglichkeit, kreativ und selbständig an der Produktion einer Radiosendung mitzuwirken. Rund um das Projekt sind viele wichtige Gespräche zum Thema Konsum entstanden, auch mit Jugendlichen, die keinen eigenen Beitrag produziert haben.

Die Sendung können Sie sich unter folgendem Link noch einmal anhören.

Do it yourself-Methoden

So können Sie eine suchtpräventive Methode selbst durchführen: Der „Suchtsack“ eignet sich, um mit Gruppen einen ungezwungenen Einstieg in den Themenkomplex Abhängigkeitserkrankungen zu gestalten. Die Vielfalt von Suchterscheinungen wird kompakt und anschaulich vermittelt, zugleich wird zum gemeinsamen Austausch und zur Diskussion eingeladen. So gelingt es, Motive und Funktionen von Substanzkonsum oder Verhaltensweisen mit Abhängigkeitspotenzial zu erörtern sowie das eigene Konsumverhalten kritisch zu reflektieren.
Die Arbeitshilfe zur Methode finden Sie hier (PDF 1,77 MB).

Das Thesenspiel wurde von der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin für das Projekt Prev@WORK entwickelt. Die Methode eignet sich sehr gut für Diskussionsrunden mit SchülerInnen (ab Klasse 8).
Für die Weitergabe haben wir das Spiel in eine andere Form gebracht und es steht nun für Sie zum Download als PDF (PDF 286 kB) zur Verfügung.

Wie können rechtliche Aspekte hinsichtlich des Konsums von Suchtmitteln mit einer Gruppe von Jugendlichen besprochen werden?

Um Wissen zu relevanten rechtlichen Grundlagen zu vermitteln, über mögliche juristischen Folgen von Suchtmittelkonsum aufzuklären und zugleich die Entwicklung des Problembewusstseins zu fördern, können Sie auf die Materialien von Prev@WORK zugreifen.

Der Auszug aus dem Handbuch der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin  bietet Ihnen die Möglichkeit, selbst den Baustein „Rechtliche Grundlagen“ in Ihre Veranstaltungsvorbereitung einzubauen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Handbuch (PDF 3,16 MB)

Mittels der hier (PDF 365 kB) vorgestellten Methode können in übersichtlicher Weise mögliche Konsumregeln für einen risikoarmen* Umgang mit Alkohol besprochen werden. Die Übung ermöglicht es, persönliche Einstellungen zu reflektieren und bisherige Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen. Somit dient sie als Gesprächsaufhänger und lädt ein zur Diskussion.
Wir empfehlen diese Methode in Kombination mit den Rauschbrillen, die Sie sich bei uns ausleihen können.

* Risikofreien Konsum gibt es nicht. Dennoch ist Alkoholkonsum nicht grundsätzlich schädlich – auf die Dosis kommt es an. Die folgenden Regeln können einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol unterstützen. 

Printmedien

Die Broschüren können Sie kostenpflichtig in der Suchtberatungs- und Behandlungsstelle der Stadtmissio Chemnitz bestellen. E-Mail: sbb@stadtmission-chemnitz.de

Damit nicht "alles total geheim" bleibt richtet sich diese Broschüre zum Thema Kinder aus Familien mit einer Suchtbelastung in erster Linie an pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Horteinrichtungen. Diese Broschüre wurde als Begleitmaterial für unsere Fortbildung "Alles total geheim" entwickelt. Nähere Informationen und aktuelle Termine finden Sie hier.

Werfen Sie hier einen ersten Blick in unseren Reader.

Gern senden wir Ihnen kostenfrei Einzelexemplare zu (zzgl. Porto).
Haben Sie Interesse an einem PDF-Exemplar, kontaktieren Sie uns bitte.
Sie erreichen uns per E-Mail unter sucht.fsp@stadtmission-chemnitz.de.

Die Regionale Fachstelle für Suchtprävention und die Jugendsucht- und Drogenberatung der Stadtmission Chemnitz e.V. haben ein Modell entwickelt, welches die unterschiedlichen Phasen bei exzessivem Crystalkonsum darstellt. Zielgruppe hierfür sind Mitarbeiter in Suchtberatungsstellen und pädagogische Fachkräfte, die in ihrer täglichen Arbeit mit Crystalkonsumenten zu tun haben. Zu beachten ist hierbei, dass natürlich jeder Mensch die Wirkungen und Auswirkungen der Substanz anders empfindet und es sich nicht um ein Diagnoseinstrument handelt. Viel mehr dient es dazu, mit dem Konsumenten über seine individuellen Erfahrungen ins Gespräch zu kommen und die Reflexion des eigenen Konsums zu fördern.

Sie können maximal 2 Exemplare des Kreislaufs über sucht@stadtmission-chemnitz.de bestellen. Diese sind kostenfrei. Sie müssen uns nur einen frankierten Rückumschlag in der Größe A4 zuschicken. Die PDF-Version des Modells können Sie hier herunterladen. Bitte beachten Sie dabei unsere Hinweise zur Verwendung.

Finanziert wurde das Modell durch das Amt für Jugend und Familie der Stadt Chemnitz. Zur Unterstützung bieten wir des Weiteren eine Schulung an.

Derzeit leider vergriffen!!

Die Broschüre befasst sich mit Informationen zur Substanz, Konsumformen, Wirkung, Abhängigkeitsrisiko, der Rechtslage sowie Hilfeangeboten und bietet somit einen sachlich Überblick ohne Crystal zu verherrlichen oder zu verteufeln.

Format: A6

Seitenzahl: 55

Die kostenfreie Broschüre erhalten Sie über:  BZgA

Das Leporello ist eine Unterstützung für Fachkräfte u.a. im Bereich Streetwork und Wohnungslosenhilfe, die mit intravenös konsumierender Klientel Umgang haben. Es enthält Hinweise zum risikomindernden iv-Konsum.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit Ihre Kontaktdaten in das Leporello einzustempeln.
 

Preisliste

Diese Postkarte für Angehörige, beinhaltet Hinweise zum Umgang mit suchtgefährdeten oder suchtmittelabhängigen Familienmitgliedern.Diese Postkarte für Angehörige, beinhaltet Hinweise zum Umgang mit suchtgefährdeten oder suchtmittelabhängigen Familienmitgliedern.

Die Pflegehinweise finden Sie hier:

 

Webseiten

Auf den folgenden Internetseiten finden Sie Informationen zu suchtspezifischen Themen.

BZgA - Die Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet umfassende Informationen und kostenfreie Broschüren

DHS - Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen stellt Informationsmaterial zur Verfügung

klicksafe  - Die Homepage der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz bietet umfassende Informationen zum Thema Mediengebrauch und kostenfreie Broschüren

nacoa - Informationen zur Situation von Kindern aus Familien mit einer Suchtbelastung

drugcom - Die Jugendseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema Drogen mit Selbsttests und Substanzinformationen

drugscouts - allerlei Informationen zum Thema Drogen

ELSA - Elternberatung bei Suchtgefährdung und Abhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen

drogisto - Onlineshop für Materialien und Methoden zu unterschiedlichen Themenbereichen

kenn-dein-limit - Portal zur Alkohol-Suchtprävention für Erwachsene inklusive Selbsttest

Legal High- Informationsseite zum Thema Legal Highs für Konsumenten, Angehörige und professionelle Helfer

Breaking Meth - Selbsthilfeangebot für Menschen mit Methamphetamin / Crystal - Erfahrung

praevention-chemnitz - Datenbank für Präventionsangebote der Stadt Chemnitz

Crystal - Informationsseite des Freistaates Sachsen zur Thematik Crystal

Hinweise und Empfehlungen

Die MitarbeiterInnen der Regionalen Fachstelle für Suchtprävention haben auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und aus eigener Erfahrung in der Praxis Hinweise und Empfehlungen für unterschiedliche Zielgruppen erstellt.

Eltern - Empfehlungen zur Thematisierung mit den eigenen Kindern

Mit den eigenen Kindern ins Gespräch über Drogen und Konsum zu kommen ist nicht unbedingt ein leichtes Unterfangen – das hat auch der britische Drogenexperte und Pharmakologe David Nutt erkannt. Im Folgenden sind 10 Punkte aufgelistet, die Eltern – nach seiner Meinung – mit Ihren Kindern ehrlich erörtern sollten.
Er selbst sagt: „Alle Drogen sind schädlich, aber nicht alle Drogen sind gleich schädlich.“
Aus fachlicher Sicht können wir mit den von ihm genannten Punkte durchaus konform gehen, möchten aber an dieser Stelle noch einmal betonen, dass wir die folgenden Empfehlungen nicht selbst erarbeitet haben, sondern lediglich weitertragen:

 

1. Alkohol und Tabak sind Drogen, und es gibt keinen sicheren Konsum von beiden.

2. Alle Drogen haben angenehme Effekte. Deshalb unterschätzt man oft auch die Risiken.

3. Fang niemals an, Drogen zu spritzen, denn das ist die gefährlichste Art des Drogenkonsums überhaupt.

4. Halte Dich auch von Lösungsmitteln fern. Inhalieren tötet jede Woche einen Menschen.

5. Trink niemals Alkohol, wenn Du andere Drogen konsumierst. Dabei können neue Substanzen im Körper entstehen, die noch viel schädlicher sind.

6. Selbst wenn wir selbst nicht einverstanden mit der Kriminalisierung von Drogen sind: Ein Eintrag im Strafregister kann Dein Leben ruinieren.

7. Finde zuverlässige Quellen für Informationen. Wer Drogen verteufelt, lügt – genauso wie jeder lügt, der Drogen verharmlost.

8. Wann immer Du Drogen nimmst, sei Dir im Klaren darüber, warum. Das gilt auch für Alkohol und Zigaretten.

9. Wenn Du Probleme mit Drogen bekommst, hol Dir so schnell wie möglich Hilfe. Auch bei uns. Wir bestrafen Dich nicht, sondern sind für Dich da.

10. Wenn Du mit Drogen experimentierst: Sorge dafür, dass Deine Abenteuer keine Folgen für die Schule haben. Nimm niemals Drogen mit dorthin und konsumiere auch keine auf dem Schulgelände. Deine Experimente sollten auch nicht verhindern, dass Du Deine Hausaufgaben machst oder nüchtern am Unterricht teilnimmst.

 

Schule - Empfehlungen für Lehrkräfte

Modellprojekt „VITAMINE – ein Projekt zur schulischen Suchtprävention“

Vitamine ist ein Programm für schulische Suchtprävention.
Vitamine unterstützt 3 Jahre Schulsozialarbeit, Schulleitung, Lehrer*innen, Schüler*innen sowie Eltern dabei, langfristig Suchtprävention in der Schule zu installieren.
Vitamine gibt der Schulsozialarbeit – dem zentralen Multiplikator vor Ort – das notwendige Handlungswissen.

 

Im Zentrum des Modellprojektes stehen eine lebensweltorientierte Suchtprävention und die Relevanz von Lebenskompetenzen für die Bewältigung von Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter.
Das Modellprojekt möchte Schüler*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Schulleiter*innen und Eltern im Umgang mit den Themen Sucht und Drogen stärken.


Um eine nachhaltige und zielgruppenorientierte Suchtprävention an den teilnehmenden Schulen der Stadt Chemnitz zu etablieren, rückt die Fachstelle für Suchtprävention die enge Kooperation mit den Schulsozialarbeiter*innen in den Mittelpunkt. Die Fachstelle für Suchtprävention ermöglicht im Rahmen von Weiterbildungen, Methodentagen, Reflexions- und Kriseninterventionsgesprächen, etc. eine individuelle Unterstützung bei der Erarbeitung eines Präventionskonzeptes für die Schulen und schult somit Schulsozialarbeiter*Innen im Sinne von Multiplikator*innen.

Vitamine fußt demnach auf einer bereits erfolgreich stattfindenden Schulsozialarbeit und birgt somit das Potenzial in sich, die Bedarfe, Ressourcen und Ziele der Schulen individuell aufzugreifen.
Dieses Angebot wird durch die Stadt Chemnitz gefördert.
 

VITAMINE feiert lebhaften Abschluss der Modellphase und begrüßt zu VITAMINE 2.0

Vitamine feierte nach 3 Jahren intensiver Zusammenarbeit am 30.11.2017 einen zutiefst bewegenden und blühenden Abschluss der Modellphase des Projektes zur Schulischen Suchtprävention. Es wurde getanzt, gesungen, musiziert und großartig auf der Bühne agiert.

Zur Abschlussveranstaltung hatten die Leiterin des Amtes für Jugend und Familie Gunda Georgi und die Direktorin der Stadtmission Chemnitz Karla McCabe geladen. Gastgeberin war die Annenschule unter Schulleitung von Ulrike Schulz als eine der sechs beteiligten Vitamine-Schulen.

Die beiden Projektverantwortlichen der Regionalen Fachstelle für Suchtprävention – Julia Mühlberg und Susann Bunzel – freute es sehr, dass das Fest ein absolutes Gemeinschaftsprojekt wurde und damit Ausdruck der Vitamine-Idee.

Die technische Betreuung der Veranstaltung übernahm der Neigungskurs Veranstaltungstechnik der Annenschule. Schülerinnen und Schüler des Theaterprojektes an der Unteren Luisenschule holten den Generationenkonflikt auf die Bühne, ein Tanzakrobatik - Duo der Josephinenschule brachte Kunst und Sport unter einen Hut, die Bläserklasse und die Schülerband lieferten einen Einblick in den musikalischen Alltag der Annenschule, die Schulsozialarbeiterin Dania Stöss sprach über die Implementierung von Vitamine an der Schule Altchemnitz. Ulrike Schulz – Schulleiterin der Annenschule –  und Ulrike Ernhuber –  Schulsozialarbeiterin vor Ort –, demonstrierten, wie viel gemeinsames Engagement bewegen kann und hatten dafür gleich eine ganze 9. Klasse und deren Jumpstyle-Programm mitgebracht. Die Jugendlichen mischten sich anschließend unter das Publikum, um dort ihre Position zu aktuellen Themen zu vertreten. „Die Aussagen der Jugendlichen haben mich überrascht und berührt.“, beschreibt Sandra Hahn ihren Eindruck.

Wenn jungen Menschen ihre Zukunft am Herzen liegt, sie sich einsetzen und dabei in der Schule unterstützt werden, erleben sie ein Lernumfeld, das suchtpräventiv wirkt.

Das Projekt Vitamine wurde von der Ambulanten Suchthilfe und Suchtprävention der Stadtmission Chemnitz entwickelt sowie gefördert und fachlich begleitet durch das Amt für Jugend und Familie der Stadt Chemnitz.

Die ersten sechs Vitamine - Schulen

  • Annen – Oberschule und Grundschule 
  • Josephinen-Oberschule
  • Oberschule Gablenz
  • Schule zur Lernförderung Altchemnitz
  • Untere Luisenschule

haben ihre Schulischen Präventionspläne entwickelt, ihre Schulsozialarbeiterinnen zur „Fachmultiplikatorin für Schulische Suchtprävention“ ausgebildet und zahlreiche Projekte gestartet. Die Schulen werden im Rahmen der Qualitätssicherung bei der Umsetzung ihres Schulischen Präventionsplanes weiter betreut. 2018 starten außerdem neue Chemnitzer Schulen mit Vitamine 2.0.

 

VITAMINE argumentiert

Das Spiel argument eignet sich als pädagogisches Material im Rahmen einer suchtpräventiven Veranstaltung.

argument ermöglicht eine thematische Auseinandersetzung mit legalen und illegalen Suchtmitteln sowie Verhaltenssüchten. Es geht darum, ein Ereignis aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und sich in einer Gesprächsrunde kritisch damit auseinanderzusetzen. argument bietet Spieler(innen) hierfür eine Vielzahl verschiedener Rollen sowie Ereignisse, welche eine Entscheidungsfrage beinhalten.

In der jeweiligen Rolle Argumente zu finden, fördert die Empathiefähigkeit der Spieler(innen), öffnet den Blick für andere Perspektiven und trägt nicht zuletzt dazu bei, Klischees zu hinterfragen und abzubauen.

Geeignet für 5 – 15 Spieler(innen) mit einer Spielzeit von 10 – 30 Minuten.

© Alle Rechte vorbehalten. Stadtmission Chemnitz e.V.

Sie möchten das pädagogische Spiel käuflich erwerben? Senden Sie eine E-Mail an vitamine@stadtmission-chemnitz.de und wir erfassen Ihr Interesse für die Planung einer Neuauflage.

So finden Sie uns

Das Team der Regionalen Fachstelle finden Sie im 1. Obergeschoss der Dresdner Straße 38B. Das Haus befindet sich auf den Sonnenbergterrassen. Mit den Buslinien 21 und 31 gelangen Sie von der Haltestelle "Dresdner Platz" mit wenigen Schritten zu uns. Vom Chemnitzer Hauptbahnhof sind es ebenfalls 5 Minuten Fußweg zu uns oder Sie parken mit Ihrem Auto in den umliegenden Straßen. Der Zugang zum Gebäudekomplex ist über die Hainstraße möglich.