Impfstart im Haus am Wald / Allgemeine Infos zur Impfung

14. Januar 2021


Gestern war es soweit: In unserem Haus am Wald in Grüna wurden am 13. Januar die ersten Corona-Schutzimpfungen durchgeführt. Es wurden insgesamt 48 Bewohnerinnen und Bewohner sowie14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom ASB Chemnitz unter Leitung unseres Hausarztes Dr. Elbe geimpft. Dazu gehörten auch Elisabeth Mai, die erste geimpfte Bewohnerin, sowie Pflegekraft Cornelia Fischer. 

In einem persönlichen Aufklärungsgespräch mit dem Hausarzt konnten vor der Impfung offene Fragen seitens der Bewohnerinnen und Bewohner in entspannter Atmosphäre geklärt werden. Wir bedanken uns für den reibungslosen Ablauf! Auch für das Haus am Zeisigwald steht mit kommendem Montag, 26. Januar, der Impftermin bereits fest; für das Matthias-Claudius-Haus sowie das Haus Kreuzstift haben wir noch keine Information erhalten.

An dieser Stelle noch ein paar allgemeine Worte zur Impfstrategie in unseren Einrichtungen:

Wir erfahren erst etwa 7-14 Tage im Voraus, wann in unserem Haus Impfungen angeboten werden. Die Termine werden durch das DRK Sachsen mitgeteilt, wohl aber durch das Sozialministerium vergeben. Eine Liste, wann welches Heim drankommt, wird uns leider nicht zur Verfügung gestellt. Wir müssen also abwarten, wann wir an der Reihe sind. Ziel ist, dass bis Ende März alle Einrichtungen an der Reihe waren.

Wichtig ist allerdings auch, dass Sie uns trotzdem bereits jetzt, wenn Sie als Betreuer oder Bevollmächtigter die Entscheidung treffen möchten, dass ein Bewohner geimpft werden soll, die entsprechenden Unterlagen vollständig ausgefüllt zurücksenden. Liegen diese zum Haustermin nicht vor, kann der Bewohner leider nicht geimpft werden. Im Moment ist es von offizieller Seite aus Kapazitätsgründen auch nicht vorgesehen, dass eine Nachholrunde für Erstimpfungen stattfindet. Vor Ort kann der impfende Arzt dann noch zusätzliche Fragen zur Impfung beantworten. Das DRK Sachsen hat aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es aufgrund der sehr engen Zeitschiene wünschenswert und erforderlich ist, dass Informationen auch vorab durch jeden einzelnen eingeholt werden.

Ein offenes Wort: Wir wissen, dass sich im Moment bereits Anwaltskanzleien damit beschäftigen, Menschen Angst zu machen und zu juristischen Schritten zu ermuntern, weil in Heimen angeblich Zwangsimpfungen durchgeführt würden.

Deshalb noch einmal ganz klar: Wo keine schriftliche Einwilligung vorliegt, wird nicht geimpft. Der Wille des Bewohners am Impftag wird außerdem Berücksichtigung finden. Wenn sich ein Bewohner, trotz gültiger Einwilligung seines Betreuers zum Beispiel, am Tag der vorgesehenen Impfung verbal oder physisch gegen die Impfung verwehrt, wird diese trotz der Zustimmung nicht stattfinden. Darauf hat uns das Impfteam des DRK Sachsen hingewiesen und wir selbst sehen das auch so. Auch muss ein Bewohner keine Nachteile oder Kosten dadurch befürchten, dass er sich impfen lässt oder sich eben nicht impfen lässt. Bitte lassen Sie sich von der aufgeheizten und in den sozialen Medien teilweise propagandaartig vorgetragenen Meinungsmache nicht verrückt machen. Die Impfung ist ein wichtiger Schritt, um aus der aktuellen Corona-Misere herauszukommen und eine gute Durchimpfung der Bevölkerung ist Voraussetzung für eine Rückkehr ins normale Leben, insbesondere für unsere Senioren, trotzdem trifft jeder die Impfentscheidung selbst und wir respektieren das ohne Wenn und Aber.

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