Mehr Komfort, effektivere Pflege

31. August 2020


Auch Cindy Birkholz, Pflegehelferin im Haus Kreuzstift, weiß die Vorteile der neuen Niedrigpflegebetten zu schätzen.

Über eine Million Euro wurde in den vergangenen fünf Jahren in die Generalüberholung des Bettenbestandes der vier Pflegeheime der Stadtmission Chemnitz investiert: Insgesamt wurden damit 445 neue Niedrigpflegebetten sowie hochwertige Antidekubitusmatratzen angeschafft. Dadurch konnte nicht nur höchster Komfort für die Bewohnerinnen und Bewohner erreicht werden, die neuste Technik schafft gleichzeitig auch eine enorme Arbeitserleichterung für die Pflegekräfte.

Gemeinsam mit den Pflegedienstleitungen der Häuser begann bereits vor fünf Jahren die Suche nach neuen, funktionalen Pflegebetten; ein Prozess, der seit vergangenem Monat für alle vier Pflegeheime – das Haus Kreuzstift auf dem Kaßberg, das Haus am Zeisigwald im Yorkgebiet, das Matthias-Claudius-Haus im Stadtteil Morgenleite sowie das Haus am Wald in Grüna – abgeschlossen werden konnte. Die Wahl fiel letztlich auf Niedrigpflegebetten einer namenhaften deutschen Firma, die nicht nur die Sicherheit und Wohnlichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner verbessern, sondern auch die Pflege durch das Personal um ein Vielfaches erleichtern: „In den neuen Pflegebetten können einerseits kognitiv fitte und mobile Bewohner eine bequeme Sitz- und Liegeposition einnehmen“, berichtet Rebecca Türpe, Pflegedienstleiterin des Haus am Zeisigwald, aus dem Pflegealltag: „Anderseits bieten sie auch einen großen Sicherheitseffekt für demente Bewohner mit gesteigerten Bewegungsdrang durch die integrierte Niedrigbettfunktion; das bedeutet, dass das Risiko für Stürze und daraus resultierende Brüche verringert wird. Dies erleichtert den Pflegealltag und vermindert den Einsatz von selbstschützenden Maßnahmen.“ Dirk Mehnert, Bereichsleiter der Dienste für Senioren der Stadtmission Chemnitz, ergänzt: „Wir legen generell einen großen Wert auf eine rückengerechte Ausstattung für unsere Pflegekräfte. Dazu gehören neben den Niedrigpflegebetten auch Hebegeräte und Transportmittel in allen Einrichtungen.“ Auf dem Müll landen die ausgedienten Betten derweil übrigens nicht: Diese gingen an einen Dienstleister; nach einer professionellen Aufarbeitung werden sie nun anderweitig weiterverwendet.

Zusätzlich wurden neben Nachttischen und Nachtlampen auch die Matratzen komplett ausgetauscht: Die neuen, hochwertigen Antidekubitusmatratzen unterstützen den Pflegenden bei der Lagerung und Positionierung der Bewohnerinnen und Bewohnern. Zudem entlasten sie den Körper durch Druckreduzierung, sorgen für eine höhere Sauerstoffversorgung und verbessern die Durchblutung.

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